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Jugendfahrt ins Davy Crocket Camp "Fortfun"

Am 8. Oktober 2010 war es soweit. Nach Monate der Planung fuhren die Hainhölzer & Stöckener Jugend gemeinsam in den Freitzeitpark "Fort Fun".

Wir trafen uns an dem besagten Tag am Schützenhaus in Stöcken, um uns auf den Weg ins Sauerland zu machen. Mit insgesamt 6 Autos fuhren wir der Nachmittags-Sonne in Kolonne entgegen und trafen ohne größere Umstände im Fort Fun ein. Nachdem zunächst der falsche Eingang angefahren wurde, fanden wir erst im zweiten Anlauf unsere „Apartments”.

Der Begriff Apartment muss hier näher erläutert werden. Unter Apartment versteht in diesem Zusammenhang eine kleine, nette Holzhütte, in der bis zu 6 Personen auf engsten Raum mit der nötigsten Ausstattung wohnen.

Diese Holzhäuser im Stile kanadischer Blockhütten sind mitten im Wald in einer kleinen Siedlung von Holzhütten an einem Hang gelegen, von denen der eigentliche Freizeitpark durch ca. 10 Minuten Fußweg erreicht werden kann.

Mittlerweile ging die Sonne unter und nur wenige Laternen beleuchteten das fast dunkle Blockhütten-Dorf. Nachdem sich alle soweit eingerichtet und der Park noch geöffnet hatte, machten wir uns gemeinsam auf den Weg, den Park aufs Erste zu erkunden und einen Imbiss zu sich zu nehmen.

Zombie at work

An dem Wochenende wurde in dem Freizeitpark Halloween gefeiert, sodass wir gleich nach Betreten des Parks von ein paar verkleideten und geschminkten Personen empfangen wurden. Leider waren zu dem Zeitpunkt nicht mehr alle Fahrgeschäfte geöffnet, dennoch begannen wir unser Wochenende mit einer gemeinsamen Fahrt im Wasser-Rafting.

Nach dieser Fahrt waren bereits einige nasse Klamotten zu verbuchen, was aber kein weiteres Problem darstellen sollte.

Denn als Nächstes wurde die Bob-Bahn des Parks besucht. Dort wurde jeder Fahrende in einen Bob geschnallt und auf den Gipfel eines kleinen Berges gezogen, von wo die eigentliche rasante Fahrt begann. Durch entsprechende Hebel an dem Gefährt war es möglich, die Geschwindigkeit zu bremsen. Die erste Fahrt hat auf Anhieb allen so viel Spaß gemacht, dass auch die 2 weiteren Tage noch viel gefahren wurde.

Nachdem in dem Park noch ein Imbiss zu sich genommen wurde, fanden wir uns im Dorf wieder ein, um gemeinsam den Abend ausklingen zu lassen.

Da es gegen Abend kälter wurde, kehrten alle allmählich in ihre warmen Hütten zurück, um Energie für den nächsten Tag zu tanken.

Während die Lichter so langsam ausgingen, wollten sich Einige dem Schlaf noch nicht stellen und sorgten mit einem spontanen Lauf in Shorts um die Häuser für viel Furore. Der viele Lärm hielt alle Beteiligten erfolgreich vom Schlafen ab.

Der nächste Tag brach an und alle Dorfbewohner wurden über die Lautsprechermasten im Bundeswehrton „nett und freundlich” geweckt… Aufstehen ihr müden Säcke !!!

Nachdem alle sich soweit fertig gemacht hatten, gingen wir gemeinsam in den Freizeitpark, wo uns das Frühstück erwartete. Dieses war ausreichend, um sich für den Tag zu stärken.

Wir durchliefen im Laufe des Tages alle Attraktionen des Parks wie zum Beispiel die Achterbahn, Schiffschaukel und auch die Wasserbahn.

Zufällig bot sich die Gelegenheit die Parkshow anzugucken. Stuntmänner begeisterten durch waghalsige Sprünge aus unterschiedlichen Höhen in ein Wasserbecken das Publikum.

Da auch dieser Tag wieder zur Begeisterung aller sehr sonnig war, nutzten wir die Möglichkeit mit Hilfe einer Seilbahn auf einen kleineren Berg zu fahren, um von dort aus einen Aussichtturm zu erklimmen. Auf diesem hatte man einen herrlichen Ausblick über die bergige und grüne Umgebung des Freizeitparks.

Nachdem sich die große Gruppe im Laufe des Tages aufteilte, genossen alle den schönen Tag nach ihren eigenen Vorstellungen.

Das Abendessen sollte im Gegensatz zum Vortag nicht im Park an sich statt finden, sondern in unserem Dorf an einen der zahlreich schön angelegten Grillplätze.

Wohl gesättigt, konnten alle den Abend zur freien Verfügung gestalten. Einige nahmen im Zuge des Halloweenfestes an einer Horrorshow teil während andere sich noch an ein paar Fahrten in der Bob-Bahn erfreuten.

Zum Ende trafen sich alle im Dorf wieder, um den Abend nett ausklingen zu lassen.

Es wurde zusammen gesessen, gesungen, Musik gehört und einige Personen, die schon am Vorabend aktiv geworden waren, zogen mit einer lauten Musikbox durch das eigentlich stille dunkle Dorf und hielten dieses auf Trap. Der Abend klang aus.

Am folgenden Tag stand die Heimreise auf den Plan. Die Koffer wurden wieder gepackt und die Häuser soweit aufgeräumt, bevor sich auf dem Weg zum Frühstück gemacht wurde.

Im Anschluss daran hatte jeder noch einmal die Gelegenheit, einige Fahrgeschäfte zu besuchen, bevor wir die Abreise Richtung Hannover antraten.

Mit einer kleinen Stärkung bei Mc Donald´s, kamen wir wieder vollständig am Schützenhaus in Stöcken an.

Dieses Wochenende hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht, vielleicht lässt sich in den kommenden Jahren nochmal so eine Fahrt realisieren.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den Organisatoren für die Planung dieser Fahrt, als auch bei unserem Verein insbesondere Hartmut Kowalski für die finanzielle Unterstützung vielmals bedanken.

Wir Jungschützen und unsere 'Betreuer'

 

Marco Depa & Tobi Schulz